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Internationaler Frauen*kampftag

Von 1933-1945 stellten sich Etti und Peter Gingold unter Einsatz ihres Lebens dem Hitlerfaschismus entgegen und schlossen sich im Exil der Resistance an, um an der Befreiung Frankreichs mitzuwirken. Nach 1945 kehrten sie nach Frankfurt zurück und wohnten bis zum Ende ihres Lebens in Frankfurt-Niederrad. Sie blieben engagiert gegen jede Art von Rassimus, Antisemitismus und Neofaschismus. Die Ettie-und-Peter-Gingold Erinnerungsinitiative hält es für angebracht, in Würdigung ihrer Lebensleistungen den kleinen Platz Neuwiesenstraße/ Ecke Reichsforststraße in Frankfurt-Niederrad nach ihnen zu benennen. Viele Organisationen und Einzelpersonen unterstützen das Anliegen. Da eine offizielle Benennung bisher scheiterte, fand am 09.03.2019 eine symbolische Platzbenennung statt, um der Forderung weiteren Nachdruck zu verleihen. Wir waren vor Ort und haben mit Mathias Meyers (Gingold Initiative) darüber gesprochen, warum es heute wichtig ist, an die antifaschistischen Widerstandskämpfer*innen zu erinnern. Mehr Informationen unter: http://www.gingold-initiative.de