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Antikohleproteste von Ende Gelände

Gegen verbale, psychische oder physische Gewalt an Frauen regt sich Widerstand: Feminizide sind keine Einzelfälle, sie sind die Spitze des Eisbergs struktureller Gewalt gegen Frauen. Am 25. November 2019, dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, versammeln sich Demonstrantinnen in Frankfurt, um die weitere Unterdrückung von Frauen sichtbar zu machen. Ca. 2 Wochen zuvor, ist in Bornheim eine Frau von ihrem Ex-Mann ermordet worden. Bei der Demonstation wird der ermordeten Frau gedacht, sie steht stellvertretend für alle Frauen, die weltweit ermordet werden. In Deutschland versucht jeden Tag ein Mann seine Frau umzubringen, jeden dritten Tag gelingt es dem Täter. Doch das Problem ist weltweit präsent. Eine Ursache liegt in den akzeptierten patriachalen Strukturen von Gesellschaften, wie unsere Interviewpartnerinnen sagen.

"Patriarchalische Kultur und Gewalt gegen Frauen ist offensichtlich in der Aktion und das Scheitern der Staaten in Bezug auf der Sicherheit, die öffentliche Gesundheit, sexuelle und reproduktive Rechte, Militarisierung, Kriminalisierung des Protests, die Privatisierung von Ressourcen, Mangel von Statistiken und knappem und ineffizientem Handeln gegen Fälle von Gewalt, unter anderem." https://osterreichnum.wordpress.com/2018/10/03/ni-una-menos-austria-2018-manifest-deutsche-fassung/

Wir sprachen mit Eva vom Arbeitskreis für Feministische Geographie und mit Maryam, die solidarisch mit der Frauen-Revolution in Rojava ist.

Mehr Informationen unter: https://ak-feministische-geographien.org/netzwerke/

Un violador en tu camino: https://www.youtube.com/watch?v=VZWHua6PHa8